Wir über uns

Schon beim Betreten der Einrichtung denkt der Besucher, das ist ein besonderes Haus für Kinder. Prof. Mahlke, der Begründer des Würzburger Modells, kam 1992 mehrfach nach Issum, um mit dem damaligen Träger, dem Architekten und den Mitarbeiterinnen den Umbau zu entwickeln. Die Fragen, die Prof. Mahlke an Lebens- und Erfahrungsräume für Kinder stellte:

Wie muss ein Raum gestaltet sein, damit er denen, die sich darin befinden die notwendige Geborgenheit bietet?

Wie wirkt eine erkennbare Stabilität des Mobiliars auf Kinder und Jugendliche im Gegensatz zu einer verborgenen Stabilität?

Herrscht eine Ausgewogenheit zwischen Aktiviätszonen und Individualbereichen?

Wie wirkt sich die farbliche Gestaltung aus?

Worin liegt der tiefere Sinn der Beleuchtung?

Welche Materialien sollten zur Raumgestaltung verwendet werden?

Das Konzept von Prof. Mahlke überzeugte. Noch heute erleben wir "die erzieherische Wirkung des Raumes" im ganzen Haus. Die Mahlke Idee trägt und prägt. Der Erweiterungsbau, der die Grundfläche für die Bewegungs- und Ruhebedürfnisse für Kinder unter drei Jahren schaffte, baute in Form, Farbe, Stil, Stabilität, Beleuchtung konsequent auf dem Bisherigen auf. Mit dem Um- und Ausbau in 2009 wurde die Grundfläche auf die Bewegungsanforderungen für Kinder unter drei Jahren erweitert.


Wir danken, dem Land NRW, dem Kreis Kleve, dem Bistum Münster, dem Träger für die Bewilligung und Finanzierung.